Patenprojekt Fips

Willkommen bei FiPs, dem Patenprojekt vom Familienzentrum PaNaMa in Bremervörde. FiPs steht für Familien im Patenprojekt stärken. Das Projekt richtet sich an Familien, in denen eines oder beide Elternteile von einer psychischen Erkrankung betroffen sind. 

Psychisch kranke Eltern wollen, wie alle anderen Eltern auch, ihre Kinder bestmöglich versorgen. Durch ihre Erkrankung sind sie dazu aber häufig nicht in der Lage und in vielen Fällen führen psychische Erkrankung zur Verschlechterung der allgemeinen Lebensbedingungen, so dass sie Auswirkungen auf die gesamte Familie haben. Dies bedeutet häufig für die Kinder, dass sie nicht unbeschwert und kindgerecht aufwachsen können. Anstatt mit ihren Eltern zu lachen und zu spielen, übernehmen sie teilweise (zu) früh Verantwortung für sich, ihre Geschwister und auch ihre Eltern. Sie fühlen sich sogar schuldig daran, dass es ihrer Mutter/ihrem Vater schlecht geht und leiden darunter, dass sie nicht verstehen, was mit ihren Eltern los ist.

Eine gesunde Entwicklung des Kindes ist unter solchen Umständen erheblich gefährdet, die Gefahr, dass es später einmal selber psychisch erkrankt, deutlich erhöht. 


Das Patenprojekt möchte für diese Kinder regelmäßige „Auszeiten“ schaffen, in denen sie einfach Kind sein dürfen. Dafür suchen wir nach ehrenamtlichen Pat*innen (Familien, Paare, Einzelpersonen), die dazu bereit sind, ein bis zwei Mal pro Woche für ein paar Stunden Zeit mit einem Kind zu verbringen, mit ihm zu spielen, zu reden, bei den Hausaufgaben zu unterstützen oder um gemeinsam etwas zu unternehmen. Es geht nicht darum, den Kindern jedes Mal besondere Aktivitäten anzubieten, sondern darum, sie „Normalität“ erleben zu lassen und etwas zu tun, was Spaß macht.

Damit das Projekt für die Kinder erfolgreich verlaufen kann ist es wichtig, dass sie von den Pat*innen zuverlässig, verbindlich und auch langfristig begleitet werden, damit ein Beziehungsaufbau stattfinden kann. Die Kernfamilie soll  dabei aber nicht in Frage gestellt oder durch die Pat*innen ersetzt werden, sondern Unterstützung erfahren.

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